Sprachkenntnisse gehören zu den am häufigsten falsch dargestellten Angaben im Lebenslauf. Wer "fließend Englisch" schreibt und im Gespräch stockt, verliert sofort an Glaubwürdigkeit. Dabei ist die richtige Einordnung einfach, wenn du das GER-System kennst.
Stand: Juni 2026
Der GER ist der europäische Standard zur Einordnung von Sprachkenntnissen. Von A1 (Einstieg) bis C2 (Muttersprachniveau). In professionellen Lebensläufen wird er zunehmend erwartet, besonders bei internationalen Arbeitgebern.
Wenn GER-Level zu formal wirkt, nutze bewährte Stufen-Beschreibungen:
Wenn du ein Zertifikat hast, nenne es mit Datum und Ergebnis: "Englisch, C1 (IELTS 7.5, 2023)". Das macht deine Angabe nicht nur überprüfbar, sondern auch professioneller.
Meistens nach "Kenntnisse" oder "IT & Sprachen". Bei mehr als 3 Sprachen eigener Block "Sprachkenntnisse". Muttersprache zuerst, dann absteigend nach Niveau.
In der Regel A2-B1. Ehrliche Angabe: "Grundkenntnisse (Schulniveau)". Keine Angst, das macht sympathischer als "fließend" mit vier Grammatikfehlern im Gespräch.
Nur wenn relevant (Philosophie, Theologie, Medizin). Und dann mit Abschluss: "Latinum".
Nein. Programmiersprachen gehören in den Block "Kenntnisse" oder "Technische Skills", nicht zu den Fremdsprachen.
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