Zeugnisse sind die Beweise zu dem, was du im Lebenslauf behauptest. Ohne sie ist dein CV nur eine Selbstauskunft. Mit den richtigen Zeugnissen zeigst du: "Das, was ich sage, ist auch belegt." Die Kunst: Nicht alle Zeugnisse reinnehmen, nur die relevanten, in der richtigen Reihenfolge.
Stand: Juni 2026
Immer absteigend nach Wichtigkeit und Aktualität:
Bei 10+ Jahren Berufserfahrung: Schulzeugnisse (Abitur) nur noch, wenn ausdrücklich gefragt oder Note herausragend. Grundschulzeugnisse sowieso nie, das sieht unbedarft aus.
Praktikumsbescheinigungen von vor 10+ Jahren: weglassen, wenn heute irrelevant.
Schlechte Arbeitszeugnisse: niemals beilegen. Wenn nach fehlenden Zeugnissen gefragt wird, ehrlich erklären: "Das Zeugnis liegt nicht vor."
Alles als PDF, in einer Datei zusammengefasst. Reihenfolge: Anschreiben → CV → Zeugnisse. Maximal 10 MB Gesamtgröße (viele Systeme lehnen größer ab).
Scans: mindestens 300 dpi, gerade ausgerichtet, keine gefalteten Ecken. Schlechte Scans wirken, als hättest du es nicht ernst gemeint.
Beim ehemaligen Arbeitgeber schriftlich anfordern, das ist dein Recht (§ 630 BGB). Wenn verweigert, Anwalt konsultieren.
"Stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" = Note 1. "Stets zu unserer vollen Zufriedenheit" = Note 2. "Zu unserer vollen Zufriedenheit" = Note 3. Unterhalb davon: kritisch.
Immer Scan / PDF. Originale nie per Post verschicken, die kommen selten zurück.
Akademiker · Krankenpflege · Erzieher · Bürokauffrau · Softwareentwickler · Alle Berufe & Situationen →
Schüler · Ausbildung · Berufseinstieg · Quereinstieg · Wiedereinstieg · Bewerben mit 50+
Lebenslauf-Vorlagen · Lebenslauf-Beispiele · Lebenslauf prüfen · ATS-Check · Stellenanzeige prüfen · Bewerbungs-Tracker
Anschreiben · Lücken im Lebenslauf · Lebenslauf in Österreich · Lebenslauf in der Schweiz · Bewerbungs-Blog · Alle Themen A–Z →
Zur Startseite · Alle Berufe · Vorlagen · Blog · FAQ