Weiterbildungen sind im Zeitalter lebenslangen Lernens kein Extra mehr, sondern ein Muss. Wer fünf Jahre nichts Neues lernt, wirkt verkrustet. Wer jede Woche einen neuen Kurs besucht, zersplittert. Die Kunst: Die richtigen Weiterbildungen nennen und sie richtig einordnen.
Stand: Juni 2026
Gleiche zweispaltige Struktur wie bei der Berufserfahrung, links Datum, rechts Titel + Anbieter + ggf. Stunden.
Beispiel: "03/2025 | Certified Scrum Master (PSM I), Scrum.org, Online-Prüfung."
Bei sehr vielen Weiterbildungen: nach Relevanz sortieren, nicht chronologisch. Die wichtigsten oben.
Ein 4-Wochen-Kurs auf Coursera mit Prüfung und Peer-Review ist ein echter Beleg. Ein 2-Stunden-YouTube-Kurs ohne Zertifikat nicht.
Faustregel: Nur nennen, wenn (a) Zertifikat vorhanden, (b) seriöser Anbieter, (c) relevanter Inhalt. Ansonsten weglassen oder im Anschreiben erwähnen.
Bei klassischem Aufbau: nach der Ausbildung, vor den Kenntnissen. Bei Berufseinsteigern, die ihre Weiterbildungen stark betonen wollen (weil wenig Berufserfahrung): gleich nach dem Profil-Block.
Bist du arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht, kann die Agentur für Arbeit die Kosten übernehmen. Einen Anspruch darauf gibt es nicht, die Entscheidung liegt im Ermessen. Wie der Bildungsgutschein funktioniert und wie du zugelassene Anbieter findest, steht im Ratgeber Weiterbildung mit Bildungsgutschein.
Ja. Wer 30 Online-Kurse nennt, wirkt wie ein Kurs-Sammler ohne Fokus. Maximum 5-8, die zur Zielrolle passen.
Nur, wenn sie zu einem nachweisbaren Ergebnis führten, einem Projekt, einem Blog-Artikel, einer Umsetzung.
Ja, außer sie sind fundamental (z. B. Meisterbrief, Staatsexamen). Der Rest ist oft überholt.
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