Eine Bewerbungsliste hilft dir, den Überblick zu behalten: wo du dich beworben hast, wann, und was daraus geworden ist. Sinnvoll ist sie für jeden mit mehreren offenen Bewerbungen, unabhängig davon, ob Arbeitsagentur oder Jobcenter einen Nachweis verlangen.
Dieser Artikel zeigt, welche Angaben in eine gute Liste gehören, wie du sie in wenigen Minuten in Excel oder Word nachbaust, und wo eine eigene Tabelle an ihre Grenzen kommt, sobald du einen Nachweis brauchst oder aus einer Bewerbung direkt ein Anschreiben machen willst.
Fünf Angaben reichen für einen brauchbaren Überblick:
Das ist eine praktische Selbsthilfe, keine amtliche Vorgabe. Das offizielle BA-Formular "Nachweis von Eigenbemühungen" fragt nur drei Angaben ab: Monat, Arbeitgeber und Tätigkeit.¹ Verlangt dein Jobcenter zusätzliche Angaben, gilt, was in deinem Kooperationsplan oder Bescheid steht, nicht diese Liste.
Ein ausgefüllter Eintrag in der Bewerbungsliste sieht zum Beispiel so aus:
Am schnellsten baust du dir die Liste selbst: Öffne eine leere Tabelle in Excel, Google Sheets oder Word und trag die fünf Spalten von oben als Kopfzeile ein, Datum, Unternehmen, Stelle, Weg, Status. Jede neue Bewerbung bekommt eine eigene Zeile.
Für den Nachweis reicht oft eine Sortierung nach Datum. Willst du zusätzlich Rückmeldungen nachhalten, ergänze eine sechste Spalte für Notizen, etwa den Termin eines Vorstellungsgesprächs.
Eine Excel-Liste kostet Pflege: Du trägst jede Bewerbung von Hand ein, formatierst den Nachweis für Arbeitsamt oder Jobcenter selbst, und musst die Datei bei jedem neuen Gerät wiederfinden.
Vor allem fehlt der Anschluss an den nächsten Schritt. Willst du zu einer offenen Bewerbung ein Anschreiben schreiben, wechselst du in ein anderes Programm und trägst Unternehmen und Stelle ein zweites Mal ein.
Im Bewerbungs-Tracker von LebenslaufHeld erfasst du Datum, Unternehmen, Stelle, Bewerbungsweg und Status. Danach kannst du nach Zeitraum filtern und einen Nachweis als PDF erstellen. Mit Wasserzeichen ist der Nachweis kostenlos; ohne Wasserzeichen kostet er einen Credit.
Zu jedem Eintrag gibt es den Button "Anschreiben erstellen": Er öffnet den bestehenden Anschreiben-Generator, ohne dass du Unternehmen oder Stelle ein zweites Mal eintippst.
Du kannst ohne Konto beginnen. Ein kostenloses Konto brauchst du zum dauerhaften Sichern und zum PDF-Download. Ein Export ohne Wasserzeichen kostet einen Credit, auch beim Nachweis. Das kleinste Paket enthält zwei Credits für 2,99 Euro; ein Abo gibt es nicht.
Eine bundesweit einheitliche Pflichtliste mit festen Angaben gibt es nicht. Was du konkret nachweisen musst, legt deine Eingliederungsvereinbarung bei der Agentur für Arbeit oder dein Kooperationsplan beim Jobcenter fest.²³ Die Rechtsgrundlagen, die Reform ab 1. Juli 2026 und was bei einem fehlenden Nachweis droht, erklärt der Ratgeber Eigenbemühungen nachweisen im Detail. Wie das fertige Nachweis-PDF aussieht, zeigt die Seite Eigenbemühungen-Nachweis als PDF.
Eine bundesweit einheitliche Pflichtliste gibt es nicht. Was du konkret nachweisen musst, legt deine Eingliederungsvereinbarung oder dein Kooperationsplan fest. Eine eigene Liste mit Datum, Unternehmen, Stelle, Weg und Status hilft dir trotzdem, den Überblick zu behalten.
Das Formular "Nachweis von Eigenbemühungen" fragt nur Monat, Arbeitgeber und Tätigkeit ab. Für den eigenen Überblick lohnt sich eine ausführlichere Liste mit genauem Datum, Bewerbungsweg und Status.
Der Tracker ist kostenlos. Den Nachweis lädst du mit einem kostenlosen Konto gratis mit Wasserzeichen herunter; ohne Wasserzeichen kostet er einen Credit. Auch für Lebenslauf und Anschreiben gilt: ein Credit pro PDF ohne Wasserzeichen. Zwei Credits kosten 2,99 Euro, kein Abo.
Ja. Jeder Eintrag hat einen Button "Anschreiben erstellen", der den bestehenden Anschreiben-Generator mit Unternehmen und Stelle aus dem Eintrag öffnet.
Nein, du kannst sofort ohne Konto loslegen. Ein kostenloses Konto brauchst du erst, wenn du deine Liste dauerhaft sichern oder den Nachweis als PDF herunterladen willst.
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